Dec 7, 2021

Probleme mit Mathe-Defiziten in der Ausbildung

5 min read

Ausbildung = Probleme? Was Auszubildende mit Schwierigkeiten in Mathe tun können

Die Defizite in Mathematik bei Auszubildenden sind enorm und werden immer größer.

Jeder vierte Schüler, der kurz vor dem Schulabschluss steht, befürchtet, dass er mit seinen aktuellen Mathenoten nur schwer einen Ausbildungsplatz finden wird (mathematik.de). Die Studie “Rechnen in Deutschland” zeigte zudem, dass fast jeder Fünfte (19 %) während der Ausbildung viel mathematisches Wissen nachholen muss.

Unternehmen beklagen sich daher immer häufiger über die mangelnde Eignung von Schulabgängern. Und diese Klagen sind nicht unbegründet: Das Chemieunternehmen BASF testet seit mehr als 25 Jahren Lehrstellenbewerber mit den gleichen Aufgaben und stellt bereits seit einiger Zeit einen Negativtrend fest (Handelsblatt).

Viele große Betriebe bieten deshalb für ihre Azubis abendliche Nachhilfe in Mathematik an. Doch längst nicht jeder Ausbildungsbetrieb kann sich Nachhilfe vor Ort leisten, und für viele Betriebe stellt das Ganze sogar ein gravierendes Problem dar, da die Ausbilder oft eine Menge Zeit und Ressourcen für Mathenachhilfe aufwenden müss(t)en, die sie  gar nicht haben (Handelsblatt).

Dies führt häufig zu Unzufriedenheit bei Auszubildenden und Ausbildenden gleichermaßen. Sie stehen vor Herausforderungen, für die es im Betrieb keine Lösungen gibt. Der Mangel an Unterstützung verursacht sehr oft Probleme in der Ausbildung und kann sogar einen Ausbildungsabbruch zur Folge haben.

Das große Risiko: Eine derartige Tatenlosigkeit führt dazu, dass viele Unternehmen nicht zukunftssicher sind und die wenigen potenziellen Nachwuchskräfte an andere Betriebe verlieren.

Doch woher kommt das Problem?

Welche Probleme gibt es vor dem Ausbildungsverhältnis?

Viele Ausbilder sind aktuell verunsichert: Werden Schüler und Azubis wirklich immer schlechter in Mathe, oder bildet man sich das als Lehrkraft nur ein?

Eine aktuelle PISA-Studie belegt in der Tat, dass SchülerInnen in Deutschland in ihrer mathematischen Kompetenz zwar über dem OECD-Durchschnitt liegen, ihre Kenntnisse im Vergleich zu 2012 aber stark abgenommen haben. Im Klartext: Mehr als ein Fünftel der Fünfzehnjährigen in Deutschland verfügt nur über rudimentäre mathematische Fähigkeiten.

Die Handwerkskammer Hamburg testete Jugendliche, die noch keine Lehrstelle gefunden hatten, auf ihre Mathematik- und Deutschkenntnisse in der Hauptschulstufe 9. Das Ergebnis: Mehr als die Hälfte (57 %) fielen durch. “Solche Jugendliche sind nicht ausbildungsfähig”, sagt eine Berufsbildungsexpertin der Kammer (Handelsblatt).

Mathe wird also definitiv immer mehr zum Problem und deshalb ergeben sich schon vor der Unterzeichnung eines Ausbildungsvertrages Schwierigkeiten für den Betrieb und (zukünftige) Auszubildende.

Welche Probleme gibt es in der Ausbildung?

In der Ausbildung stehen die Ausbilder dann vor der gleichen Herausforderung:

Die Auszubildenden kennen weder den Dreisatz noch können sie mit Prozenten rechnen (Handelsblatt). Da sich die Azubis noch dazu häufig auf unterschiedlichsten Niveaus befinden, wissen die Lehrkräfte oft nicht, wo sie ansetzen sollen.

Unternehmen müssen “in der Ausbildung nachholen, was an den Schulen versäumt wurde”, so der Chef eines großen deutschen Industrieunternehmens (Wiwo). Mathematische und analytische Fähigkeiten sind nämlich für viele Betriebe besonders wichtig. Um den Mangel an schulischer Ausbildung in diesem Bereich auszugleichen, haben einige Unternehmen deshalb einen eigenen innerbetrieblichen Unterricht eingeführt.

Nicht nur Betriebe und Ausbildende machen sich über derartige Konflikte Gedanken. Auch viele der zukünftigen Auszubildenden suchen verzweifelt nach einer Lösung: Sie sind mit den Lehrplänen an ihren Schulen nämlich sehr oft überfordert und suchen deshalb Hilfe im Internet (gutefrage). 

Die Jugendlichen wollen mehr Informationen und haben das Gefühl, dass der traditionelle Unterricht ihnen nicht hilft oder sie in ihrer individuellen Art zu lernen nicht unterstützt. Die meisten wünschen sich auch bessere Möglichkeiten des Selbststudiums, wenn der Unterricht nicht ausreicht oder man mit dem Lehrer einfach nicht zurechtkommt.

Es ist daher eine Seltenheit, dass ein Azubi auf Grund von reiner Faulheit Probleme in der Berufsschule hat oder gar einen Abbruch der Ausbildung in Erwägung zieht. Vielmehr ist es oft der Inhalt und der Weg der Vermittlung des Lernstoffs, der den Jugendlichen Schwierigkeiten bereitet und bei dem es oft zu Missverständnissen oder gar völligem Unverständnis kommt.

Wo liegt der Schlüssel?

Einige Unternehmen lösen das Problem, indem sie kostspielige Nachhilfelehrer engagieren, die den Auszubildenden helfen sollen, ihre mathematischen Defizite auszugleichen. Dies ist jedoch auf lange Sicht nicht sehr rentabel und setzt nicht an der eigentlichen Ursache des Dilemmas an.

In den letzten Jahren hat sich deshalb eine echte Alternative etabliert: Lernapps wie simpleclub, die ein sogenanntes “Blended Learning” Konzept umsetzen (Verweis auf Whitepaper). Durch E-Learning können Wissenslücken aus der Schule mit Hilfe von anschaulichen Lernvideos und interaktiven Animationen super einfach und effizient geschlossen werden. Jedes Thema wird einfach und verständlich erklärt - sowohl die Grundlagen aus der Schule als auch die Inhalte aus der Berufsschule.

Auf diese Weise können die Betriebe sicherstellen, dass alle Auszubildenden auf das gleiche Niveau gebracht werden - insbesondere im Problemfach Mathematik - bevor sie in der Berufsschule zu komplexeren Inhalten übergehen.

In einer traditionellen Unterrichtsumgebung ist es oft nicht möglich, gezielt auf einzelne Schüler einzugehen. Deshalb besteht ein weiterer großer Vorteil im E-Learning darin, dass die Nachwuchskräfte mit Hilfe von personalisierten Lehrplänen sehr gut an ihren individuellen Schwächen arbeiten können, um dann im Präsenzunterricht mit den anderen gleichauf zu sein und motiviert an neuen Themen zu arbeiten.

Da die Auszubildenden einen Großteil des Lernens von zu Hause aus erledigen können, müssen keine zusätzlichen Räume oder Ausbilder im Unternehmen bereitgestellt werden, was enorme Kosten einspart. Die Ausbilder können sich zudem im Präsenzunterricht auf die eigentlichen Inhalte ihres Lehrplans konzentrieren und müssen nicht immer an den Defiziten der Azubis arbeiten.

Es besteht unmittelbarer Handlungsbedarf

Unternehmen müssen jetzt handeln und sich diesen entscheidenden Trumpf zu Nutze machen!

Es besteht unmittelbarer Handlungsbedarf bei der Talentakquise. Um sich in der heutigen Zeit als attraktiver Arbeitgeber zu profilieren und zukunftsträchtige Ausbildungsprogramme zu schaffen, müssen sich die Unternehmen auf die Veränderungen in ihrem Umfeld einlassen. Sie müssen sich anpassen, weiterentwickeln und effektiver werden.

Jungen Menschen sollten Ausbildungsinhalte auf eine Weise vermittelt werden, die sie kennen und schätzen. Simpleclub ist bei den Lernenden in Deutschland sehr bekannt und beliebt. 4 von 5 Nutzern geben an, dass sie durch simpleclub mehr Motivation zum Lernen verspüren. Das heißt, Nachwuchskräfte lernen bei uns freiwillig und selbstständig. 

Viele andere Unternehmen haben bereits erfolgreich in Blended Learning investiert, darunter Danone und Intel. 

Danone ist ein globaler Lebensmittelkonzern mit über 100.000 Mitarbeitern. Das Unternehmen hat das Programm “One Learning A Day” eingeführt. Dieses Programm setzt sich aus vier Bereichen zusammen: Lernen am Arbeitsplatz, Schulungen im Klassenzimmer, E-Learning und Networking. Seit seiner Einführung hat es die Lernmöglichkeiten für die Mitarbeiter extrem diversifiziert und erweitert. Heute hat die Online-Lernplattform des Konzerns fast 70.000 Besucher, und die durchschnittliche Schulungszeit pro Mitarbeiter liegt bei 27 Stunden pro Jahr. Dies hat es den Beschäftigten ermöglicht, in ihrer Arbeit kompetenter und effektiver zu werden.

Intel, ein weltbekannter Hightech-Halbleiterhersteller, hat sich ebenfalls entschieden, in Blended Learning zu investieren. Das Bemerkenswerte dabei war, dass den Technikern ein Kurs über 12 Tage angeboten wurde, was einen 16-tägigen Stillstand der Werkzeuge bedeutet hätte. Da die Ausbilder jedoch in der Lage waren, den Kurs als Blended Learning Lösung anzubieten, wurden die Fehlzeiten der Techniker reduziert und die Ausfallzeiten der Werkzeuge um 60 % verringert. Alles in allem ergab sich eine Kapitalrendite von 157 %.

Weitere Unternehmen, die bereits mit simpleclub ausbilden und sich auf unsere innovative Blended Learning Lösung verlassen, sind: Deutsche Bahn, DSV (Sparkassen), DIHK und viele mehr!

Entwickeln Sie mit simpleclub Business eine zukunftssichere Ausbildung

Um die Zukunft Ihres Unternehmens zu sichern, sollten Sie handeln und die ohnehin wenigen potenziellen Nachwuchskräfte dauerhaft an sich binden.

Simpleclub ist eine der besten Anlaufstellen für einen Ausbildungsbetrieb, um die vorab genannten Probleme effektiv zu bearbeiten und die negativen Auswirkungen auf Produktivität, Wissensgewinn und Ausbildungsqualität zu mindern. Mit unserem Blended Learning Programm können wir helfen, Lernlücken zu schließen und zudem eine effiziente Prüfungsvorbereitung gewährleisten. 

Das Ausbilderprofil von simpleclub bietet volle Flexibilität für Lehrende: Lernpläne können z. B. für ganze Fachbereiche oder Jahrgangsstufen erstellt werden, um eine kontinuierliche Förderung und damit einen roten Faden über einen längeren Zeitraum zu bieten. Die Pläne können auch zur Vorbereitung einzelner Unterrichtseinheiten genutzt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, einen Lernplan für einzelne Auszubildende zu erstellen, um eine individuelle Förderung zu gewährleisten.

Anschauliche Lernvideos und Erklärungen mit interaktiven Animationen machen es den Azubis leicht, am Ball zu bleiben und sich selbst zu motivieren. Gemeinsam mit Ihnen holen wir die Auszubildenden genau auf dem Lernstand ab, auf dem sie sich gerade befinden und bringen alle im Anschluss individuell auf das gleiche Niveau, damit die Ausbildung erfolgreich verläuft.

Betriebe und Ausbilder haben bei uns unter anderem die folgenden Vorteile:

  • Zeit und Ressourcen von Vollzeit-Mitarbeitern und Ausbildern werden eingespart.
  • Das spart Geld und hilft dabei, den Fokus mehr auf die wesentlichen Inhalte der Ausbildung zu lenken.
  • Und viele weitere.

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Melden Sie sich ganz unverbindlich bei uns und wir erklären Ihnen, wie simpleclub Business funktioniert. Im Anschluss erhalten Sie und Ihre Nachwuchskräfte die Möglichkeit, simpleclub Business 14 Tage kostenlos zu testen, um sich ein eigenes Bild von der wohl innovativsten Lernlösung in Deutschland zu machen.

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